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Willkommen bei der BAG ÖRT, der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit e. V.!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit versteht sich als Plattform für die fachliche und politische Meinungsbildung bzw. Meinungsäußerung der ihr angeschlossenen Träger. Sie ist ein bundesweiter, institutioneller Zusammenschluss von ca. 80 Einrichtungen der Jugendberufshilfe/Jugendsozialarbeit mit ausgeprägtem regionalen Kontext. Die BAG ÖRT unterstützt ihre Mitglieder bei der Verwirklichung ihrer Aufgaben; insbesondere im Bereich der sozialen und beruflichen Integration sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen.


Stellengebot

Wir suchen zum 01.09.2016

eine/einen Referentin/ Referent

für die Arbeitsfelder Jugendsozialarbeit, Übergang Schule Beruf, Jugendsozialarbeit und Europa (85% Beschäftigungsumfang).

Alle Informationen finden Sie hier.

 

Aktuelles

Bundesagentur für Arbeit nimmt Pflicht zur Zahlung des Mindestlohns für pädagogisches Personal zurück!

Berlin, 08.04.2016 -Seit 2012 gilt in der Aus- und Weiterbildung ein Branchentarifvertrag, der den Mindestlohn für pädagogisch Beschäftigte regeln soll.

Nach vielen Beratungen hat die Bundesagentur für Arbeit Anfang 2016 bekanntgegeben, dass es ab März 2016 eine zusätzliche Regelung in den Vergabeverfahren zur „freiwilligen Mindestlohnverpflichtung“ geben soll. In diesem Fall hätte jeder Bieter den Mindestlohn anwenden müssen. Diese Entwicklung hat auch die BAG ÖRT als großen Durchbruch für einen fairen Wettbewerb öffentlich gewürdigt. Am 17. März 2016 teilt die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohns nach erneuter kritischer Prüfung nicht haltbar sei.

Wir stellen fest:

  1. Diese Situation ist nicht nur inakzeptabel und beschämend, sondern untragbar. Soziale Arbeit findet im Auftrag und Interesse der Gesellschaft statt. Wenn die Menschen, die diese verantwortungsvolle Arbeit leisten, nicht einmal mit einem einheitlichen Mindestlohn bezahlt werden, dann befindet sich das System in einer deutlichen Schieflage.
  2. Es ist fachpolitisch nicht hinnehmbar, dass mit den derzeitigen Praktiken die Trägervielfalt sowie regionale Angebotsstrukturen zerstört werden. Öffentliche Gelder kommen zum Einsatz, weil die Verantwortlichen (BMAS und BA) Verantwortung für gesellschaftliche Aufgaben haben: in diesem Falle für die berufliche (Weiter)-Entwicklung von Menschen, die Unterstützung benötigen, damit sie ihren Weg in Gesellschaft und Beruf finden können.
  3. Die derzeitige Praxis bewirkt, dass Fachkräfte sich dem Markt entziehen und alternative Beschäftigungsgebiete suchen. Es kann und darf nicht sein, dass die Berufe der pädagogischen / sozialen Arbeit mit Niedriglöhnen diskreditiert werden. Soziale Arbeit braucht Qualität. Qualität ist nur möglich mit einer guten Ausbildung und mit engagiertem, motiviertem Fachpersonal, welches angemessen zu entlohnen ist.

Die BAG ÖRT fordert:

  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und faire Wettbewerbsbedingungen
  • Erhalt der Trägervielfalt und regionaler Angebotsstrukturen.

 

Für ein Gespräch zu diesem Sachverhalt stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Fachliche Ansprechpartnerin: Angela Werner (Geschäftsführerin BAG ÖRT)
FON: 030/40505769-12 oder 0160 5807123
E-Mail:
wernerbag-oertde

Dokument als Download

Berlin, 23.03.2016 – Der Mindestlohn in der Aus- und Weiterbildung gilt seit 2012. Ab dem 01.03.2016 wollte die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine „freiwillige Mindestlohnverpflichtung“ für alle Bildungsträger einführen. Aus verschiedenen Kreisen werden differenzierte Begründungen verlautbart. Die BAG ÖRT hat aus der BA-Zentrale die Auskunft bekommen, dass die Initiative der BA auf massiven rechtlichen Widerstand aus dem Kreise der Träger und Verbände gestoßen sei. Die BA hat sich somit nach erneuter kritischer Prüfung gehalten gesehen, von der Umsetzung des Vorhabens abzusehen. Eine entsprechende Mitteilung der BA wurde am 22.03.2016 veröffentlicht.

Link zur Bundesagentur für Arbeit

Die bekannten Schlupflöcher und Hintertüren bei der Bezahlung von pädagogischen Mitarbeiter/innen bleiben in unveränderter Weise bestehen.

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8. Juni 2016 - Fachtagung „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“

Träger der Jugendsozialarbeit berichten immer wieder von vielen jungen Menschen, bei denen sie im Laufe von (Aus-) Bildungsmaßnahmen starke Defizite in der Schriftsprache feststellen. Die BAG ÖRT Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“ bestätigt unsere Vermutungen, dass bei einem sehr hohen Anteil der Teilnehmenden (34%!) funktionaler Analphabetismus festzustellen ist.

Auf der Fachtagung am 8. Juni 2016 in Berlin wird es in Fachvorträgen und Diskussionen um eine Bestandsaufnahme und Lösungsansätze gehen.Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Achtung, geänderter Tagungsort:

Hotel Sylter Hof Berlin
Kurfürstenstr. 114-116
10787 Berlin

www.sylterhof-berlin.de/lage_anfahrt.aspx

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Informationen und Links
zum Thema:

Funktionaler Analphabetismus

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