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Willkommen bei der BAG ÖRT, der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit e. V.!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit versteht sich als Plattform für die fachliche und politische Meinungsbildung bzw. Meinungsäußerung der ihr angeschlossenen Träger. Sie ist ein bundesweiter, institutioneller Zusammenschluss von ca. 80 Einrichtungen der Jugendberufshilfe/Jugendsozialarbeit mit ausgeprägtem regionalen Kontext. Die BAG ÖRT unterstützt ihre Mitglieder bei der Verwirklichung ihrer Aufgaben; insbesondere im Bereich der sozialen und beruflichen Integration sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen.


Aktuelles

Jahresfachtagung der BAG ÖRT vom 28.09.-29.09. 2016

Jugendsozialarbeit und Arbeitsmarktpolitik - Ein ungleiches Paar mit gleichen Zielen?

Vom 28.-29. September 2016 fand in Königslutter die Jahresfachtagung der BAG ÖRT statt. Insgesamt 80 Teilnehmende aus Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Arbeitsförderung haben zwei Tage darüber diskutiert, welche Rolle die verschiedenen Akteure, insbesondere die der verschiedenen Rechtskreise, in der Praxis der Jugendsozialarbeit übernehmen. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage nach den Widersprüchen, in denen sich Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe befinden, wenn sich deren praktische Arbeit nach den Rechtslogiken der Sozialgesetzbücher SGB II bzw. SGB III richten muss.

Die Tagungsteilnehmer/innen sind sich einig: Das gemeinsame Ziel von Jugendsozialarbeit und Arbeitsmarktpolitik für junge Menschen muss sein, jungen Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf/die Arbeitswelt so lange und so viel Unterstützung zu ermöglichen, dass sie in die Lage kommen, ihren Lebensweg und ihre berufliche Entwicklung eigenständig zu gestalten.

Tagungsdokumentation


 

Jugendsozialarbeit für junge Geflüchtete!

„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“. Dieser Satz aus dem Achten Sozialgesetzbuch ist Leitsatz und Auftrag für die Jugendhilfe. Er gilt ausnahmslos auch für diejenigen jungen Menschen, die nach Deutschland kommen; ungeachtet ihres Asylstatus und ihrer Bleiberechtsperspektive in Deutschland. Kriegs- und Unterdrückungserfahrung sowie traumatische Fluchterlebnisse, Trennung von Familie und fehlende Einbindung in soziale Beziehungsnetze sowie fehlende Systemkenntnisse und Verständigungsschwierigkeiten kennzeichnen diese jungen Menschen besonders. Junge Geflüchtete haben zudem oft Bildungs- und Ausbildungsdefizite, die den Verhältnissen in ihren Herkunftsländern geschuldet sind. Dementsprechend sind Schul- und Berufsabschlüsse oftmals nicht vorhanden oder in Deutschland nicht anerkannt.

Die BAG ÖRT fordert:

·        Entwicklung kommunaler Gesamtkonzepte!

·        Jugendsozialarbeit muss sich auch um junge Geflüchtete aus
         sogenannten sicheren Herkunftsländern kümmern!

·        Auskömmliche finanzielle Ausstattung der Kommunen sicherstellen!

·        Nachhaltige und kohärente individuelle Förderung!

·        Langfristig angelegte Begleitstruktur zur Integration!

·        Fortbildungsangebote für Fachkräfte und Ehrenamtliche!

Mehr zur Position der BAG ÖRT


Fachtagung - Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe

Träger der Jugendsozialarbeit berichten immer wieder von vielen jungen Menschen, bei denen sie im Laufe von (Aus-) Bildungsmaßnahmen starke Defizite in der Schriftsprache feststellen. Die vorliegende BAG ÖRT Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“ bestätigt unsere Vermutungen, dass bei einem sehr hohen Anteil der Teilnehmenden (34%!) funktionaler Analphabetismus festzustellen ist.

Am 8. Juni 2016 haben wir mit VertreterInnen der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, DIE LINKE, SPD, einem Vertreter der Bundesagentur für Arbeit und dem Fachpublikum diskutiert, wie Möglichkeiten aussehen könnten, betroffene junge Menschen in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu alphabetisieren.

Dokumentation


Bundesagentur für Arbeit nimmt Pflicht zur Zahlung des Mindestlohns für pädagogisches Personal zurück!

Berlin, 08.04.2016 -Seit 2012 gilt in der Aus- und Weiterbildung ein Branchentarifvertrag, der den Mindestlohn für pädagogisch Beschäftigte regeln soll.

Nach vielen Beratungen hat die Bundesagentur für Arbeit Anfang 2016 bekanntgegeben, dass es ab März 2016 eine zusätzliche Regelung in den Vergabeverfahren zur „freiwilligen Mindestlohnverpflichtung“ geben soll. In diesem Fall hätte jeder Bieter den Mindestlohn anwenden müssen. Diese Entwicklung hat auch die BAG ÖRT als großen Durchbruch für einen fairen Wettbewerb öffentlich gewürdigt. Am 17. März 2016 teilt die Bundesagentur für Arbeit mit, dass die Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohns nach erneuter kritischer Prüfung nicht haltbar sei.

Position der BAG ÖRT

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Informationen und Links
zum Thema:

Funktionaler Analphabetismus

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