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Willkommen bei der BAG ÖRT, der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit e. V.!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit versteht sich als Plattform für die fachliche und politische Meinungsbildung bzw. Meinungsäußerung der ihr angeschlossenen Träger. Sie ist ein bundesweiter, institutioneller Zusammenschluss von ca. 80 Einrichtungen der Jugendberufshilfe/ Jugendsozialarbeit mit ausgeprägtem regionalem Kontext. Die BAG ÖRT unterstützt ihre Mitglieder bei der Verwirklichung ihrer Aufgaben; insbesondere im Bereich der sozialen und beruflichen Integration sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen.


AKTUELLES


Neuerscheinung "Jugendsozialarbeit baut Brücken - Jugendhilfe, Grundsicherung, Arbeitsförderung"

In der Broschüre "Jugendsozialarbeit baut Brücken" tragen wir zentrale Ergebnisse unserer Arbeit zur rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit und unsere Forderungen an die Ausgestaltung von Maßnahmen und Angeboten für junge Menschen unter 25 Jahren zusammen.
Die Jugendberufsagenturen zum Beispiel stellen sich der Herausforderung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit am Übergang Schule Beruf. Das begrüßen und unterstützen wir aus Sicht der Jugendsozialarbeit. Bei der Ausgestaltung der Jugendberufsagenturen muss unserer Zielgruppe allerdings ausreichend Rechnung getragen werden.
Die unterschiedlichen Angebote aus den Bereichen Jugendhilfe, Grundsicherung und Arbeitsförderung müssen ineinandergreifen und in einer kommunalen Gesamtverantwortung koordiniert werden. In diesen Forderungen unterstützt uns die Frau Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey, die die Wichtigkeit unserer Themen und Forderungen in einem Grußwort unterstreicht.

Jugendsozialarbeit baut Brücken


Virtuelle Jugendberufsagenturen Impulspapier Teil I – eine fachpolitische Perspektive

Virtuelle Jugendberufsagenturen stellen den nächsten logischen Schritt von Digitalisierung am Übergang Schule Beruf dar. Doch was heißt das konkret für die Zielgruppe nach § 13 SGB VIII? Bieten anonyme, niedrigschwellige Ansätze zu den Angeboten der Jugendberufsagenturen eine Chance sog. schwer erreichbare Jugendliche lebensweltorientiert zu erreichen? Die BAG ÖRT befürwortet den virtuellen Ausbau der Jugendberufsagenturen unter besonderem Einbezug unserer Zielgruppe nach §13 SGB VIII. Dieses Impulspapier möchte die grundlegende Auseinandersetzung mit dem Thema aus Sicht der Jugendsozialarbeit öffnen, um sozial benachteiligte und/ oder individuell beeinträchtigte junge Menschen in diesem Digitalisierungsprozess nicht aus den Augen zu verlieren.

Virtuelle Jugendberufsagenturen Impulspapier Teil I - eine fachpolitische Perspektive


 

Virtuelle Jugendberufsagenturen Impulspapier Teil II - Handlungsempfehlungen für die Praxis

Die folgenden Handlungsempfehlungen geben eine Unterstützung für die Ausgestaltung virtueller Jugendberufsagenturen, insbesondere im Front-End des Webangebotes in  Jugendberufsagenturen. Sie sind für die, in ihren regionalen Strukturen involvierten Praktiker*innen der Jugendberufsagenturen gedacht, welche konkret am Konzeptualisierungs- und Ausbauprozess virtueller Webangebote beteiligt sind. Die BAG ÖRT formuliert damit praxisbezogene Handlungsempfehlungen an der Schnittstelle von Nutzer*innenforschung und Jugendmedienforschung sowie den Rückberichten aus der Praxis der Jugendsozialarbeit. Ziel ist es dabei, konkrete Anregungen an die Hand zu geben, um die Zielgruppe der sozial benachteiligten und/ oder individuell beeinträchtigten Jugendlichen besser in diesen Digitalisierungsprozessen mitzudenken.

Virtuelle Jugendberufsagenturen Impulspapier Teill II - Handlungsempfehlungen für die Praxis


 

Dokumentation Fachtagung "Wieviel sind wir euch wert? Teilhabe von u25 Jährigen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“ am 11. - 12.06.2019 in Berlin

Das Anliegen der Fachtagung war es, die paradoxe Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt widerzuspiegeln. Wie kann es sein, dass junge Menschen einerseits keinen Ausbildungsplatz finden und Betriebe andererseits beklagen, dass ihnen passende Bewerber*innen fehlen? Vertreterinnen vom IAB und DIHK diskutierten gemeinsam mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Trägern, darüber wie nachhaltige Integration von jungen benachteiligten Menschen in Ausbildung und Arbeit gelingen kann. Moderiert wurde die Veranstaltung mit 50 Teilnehmenden von Bernhard Nagel. Möglichkeiten zur eigenen Mitarbeit lieferten die Foren zu den Themen „Sanktionen im SGB II“, „§ 16h SGB II“ und „Virtuelle Jugendberufsagenturen“. Zum Abschluss stellten Träger ihre erfolgreichen Projekte im Rahmen von „§ 16h SGB II“ vor. Die Veranstaltung machte deutlich, mit welch unterschiedlichen Sichtweisen Wirtschaft und Jugendsozialarbeit auf unsere Zielgruppe blicken.

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