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AKTUELLES


Neuauflage: Virtuelle Jugendberufsagenturen Handlungsempfehlungen für eine jugendgerechte Ansprache bei virtuellen Angeboten

Virtuelle Jugendberufsagenturen stellen den nächsten logischen Schritt von Digitalisierung am Übergang Schule Beruf dar. Doch was heißt das konkret für die Zielgruppe nach § 13 SGB VIII? Bieten anonyme, niedrigschwellige Ansätze zu den Angeboten der Jugendberufsagenturen eine Chance sog. "schwer erreichbare Jugendliche" lebensweltorientiert abzuholen? Dieses Broschüre bietet Handlungsempfehlungen für die Konzeptualisierung und Ausgestaltung virtueller Jugendberufsagenturen, insbesondere im Front-End des Webangebotes in Jugendberufsagenturen. Die BAG ÖRT formuliert damit praxisbezogene Handlungsempfehlungen an der Schnittstelle von Nutzer*innenforschung und Jugendmedienforschung sowie den Rückberichten aus der Praxis der Jugendsozialarbeit. Ziel ist es dabei, konkrete Anregungen an die Hand zu geben, um die Zielgruppe der sozial benachteiligten und/ oder individuell beeinträchtigten Jugendlichen besser in diesen Digitalisierungsprozessen mitzudenken. Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage, die mit einer Checkliste zur Selbstbewertung ergänzt wurde.


BA verlängert pandemiebedingte Ausnahmeregelungen bis 31.07.2021

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden alle Maßnahmen mit alternativer Durchführung ermöglicht, in Abstimmung mit den Datenschutzregelungen wurden cloudbasierte Umsetzungen bis zum 30.09.2020 zugelassen. Träger führen Maßnahmen nun teilweise weiterhin in Formen der alternativen Durchführung bzw. in Mischformen mit Präsenz durch. Nun verlängert die BA die pandemiebedingten Ausnahmeregelungen hinsichtlich des Datenschutzes bis zum 31.07.2021. Daher ist der Einsatz von Clouds europäischer Anbieter im Zusammenhang mit Sozialdaten zulässig, wenn gewährleistet ist, dass die Träger die Herrschaft über die Daten und die Kommunikationswege behalten. Ab dem 01.08.2021 gelten auch bezüglich der Cloudnutzung ausschließlich die jeweils in den Vergabeunterlagen definierten sowie gesetzlichen datenschutzrechtlichen Regelungen. Die wichtigsten Informationen zum Thema werden laufend in den FAQ der Bundesagentur für Arbeit aktualisiert.


Sonderseite zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

Das BMFSFJ informiert über die neue umfassende Sonderseite des Jugendhilfeportals. Dort stehen Ihnen nach Themenbereichen strukturierte Beiträge zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung. Die Redaktion trägt hier tagesaktuelle Nachrichten zum Thema, Fachbeiträge, die neuesten Forschungsergebnissen und nützliche Tipps für den Corona-Alltag zusammen. Beispielsweise den aktuellen Artikel "Care Leaver und COVID-19: Internationale Erklärung zeigt Bedürfnisse auf und gibt Empfehlungen"  oder die Analyse: Was bedeutet die Corona-Krise für die Berufsbildung?


Weisung vom 03.08.2020: Coronavirus SARS-CoV-2 Krise – Auszahlung temporärer coronabedingter höherer Maßnahmekosten für Arbeitsmarktdienstleistungen

Mit der Fortsetzung der Maßnahmen in alternativer Durchführungsform oder im Präsenzbetrieb bzw. in alternierenden Formen kann es im Hinblick auf die Auflagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Ausnahmefällen zu temporären Mehrkosten kommen. Die damit verbundenen Prozesse der Zahlbarmachung dieser coronabedingten Mehrkosten werden in folgender Weisung (gültig ab dem 03.08.2020) beschrieben. Die Weisungen der Bundesagentur für Arbeit sind unter folgendem Link veröffentlicht.


500 Millionen Euro um Ausbildungsplätze zu sichern

Die Bundesregierung hat ein 500 Millionen Euro schweres Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht, um durch die Corona-Pandemie bedrohte Ausbildungsplätze zu sichern. Entsprechende Eckpunkte hat das Kabinett verabschiedet. Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sollen Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt werden und dazu motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen. Im Einzelnen sollen Ausbildungskapazitäten erhalten, Kurzarbeit für Auszubildende vermieden, die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen werden.

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Konjunkturpaket - Kein „Wumms“ für benachteiligte Jugendliche

„Es wird hier nicht gekleckert, es wird geklotzt“, so bewarb Finanzminister Olaf Scholz das mächtige Konjunkturpaket von 130 Milliarden Euro, welches der schwersten Rezession Deutschlands seit dem zweiten Weltkrieg entgegenwirken soll. Feststellen lässt sich – geklotzt wird wirklich, nur leider nicht bei den Ärmsten der Gesellschaft und mitnichten bei den Jugendlichen, die sich in Maßnahmen der Jugendsozialarbeit befinden. Diese sehen unsichere Zeiten auf sich zukommen und befürchten, keinen Ausbildungsplatz zu finden. Wenn die Ausbildungsplatzzahlen noch weiter sinken – wer nimmt dann jene Jugendlichen mit Startschwierigkeiten in Ausbildung? Die negativen Folgen für die berufliche Zukunft dieser jungen Menschen müssen ernst genommen werden. Die BAG ÖRT hat einige Maßnahmen des Konjunkturpakets in den Blick genommen und bewertet. Hier geht´s zur Stellungnahme.


Stellungnahme des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Zwischenruf zur Gesetzreform im SGB IV und deren Auswirkungen für unversorgte Jugendliche im SGB III

Im Kontext einer unscheinbaren Gesetzreform zum SGB IV „Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung“ gibt es Auswirkungen für unversorgte Jugendliche im SGB III. Hierzu hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit einen Zwischenruf veröffentlicht. Lesen Sie den Zwischenruf hier.


Stellungnahme des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMAS zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat Stellung genommen zum  Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung. Lesen Sie die Stellungnahme hier.