08.12.2020 14:34 Alter: 42 days
Kategorie: Berufliche Bildung

Ausbildungsreife versus Berufswahlkompetenz


Die Enquete Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ hat in einer digitalen Sitzung zum Thema „Ausbildungsreife versus Berufswahlkompetenz“ getagt. Während die sich die „Ausbildungsreife“ auf die Alters- und Entwicklungsnormen beziehe und die Unterschiede zwischen dem Entwicklungsstand Jugendlicher und den Erwartungen der Ausbildungsbetriebe hervorhebt, gehe es bei der „Berufswahlkompetenz“ um Lern- und Entwicklungsaufgaben. Der externe Sachverständige Marc Thielen vom Institut für Sonderpädagogik der Leipzig Universität Hannover plädierte für mehr didaktische Angebote und pädagogische Begleitung, so dass Inklusion „der Weg und das Ziel beruflicher Orientierung und Bildung werde“. Insgesamt wird dafür plädiert, die berufliche Orientierung als einen Prozess zu sehen. Es müssen altersgerechte Angebote bereitgestellt werden, welche die Selbstreflexion der Jugendlichen fördern, hilfreich seien vor allem mehrwöchige Praktika. Es müsse auch mehr Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, um die Instrumente für die Förderung des Übergangs bei allen Akteuren bekannter zu machen. Mehr Informationen zu der Sitzung der Enquete Kommission finden Sie hier