05.10.2021 09:32 Alter: 19 days
Kategorie: FLUCHT & MIGRATION

Antidiskriminierungsstelle bietet wieder telefonische Beratung an


Seit fast einem Jahr bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) keine telefonischen Beratungen an. Grund ist ADS-Angaben zufolge, ein starker Anstieg der Beratungsanfragen aufgrund der Pandemie. Im Corona-Jahr 2020 gab es ADS-Angaben zufolge fast 6.400 Anfragen, im Jahr zuvor waren es noch 3.600 gewesen – ein Anstieg von 78,7 Prozent. Das habe die Antidiskriminierungsstelle „an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht“, erklärte Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle. Die Stilllegung der Telefone sei ein „schmerzlicher, aber notwendiger Schritt“, gewesen, um Beratung überhaupt noch gewährleisten zu können. Ab dem 28. September 2021 sollen die Telefone aber wieder klingeln, wenn auch nicht bei der ADS, sondern beim Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Wegen des Anstiegs von Beratungsanfragen werde das Angebot sogar ausgeweitet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ADS.