30.11.2020 16:33 Alter: 55 days
Kategorie: BAGÖRT

Ergebnisse der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 25. November 2020


Schule/Betrieb:

Bund und Länder wollen so lange wie möglich am Unterricht vor Ort festhalten. Andere Unterrichtsmodelle insb. für ältere Schüler*innen sind anzuwenden, wenn das regionale Infektionsgeschehen das anders gebietet. Zur Sicherung des Schulbetriebs empfiehlt sich einen einheitliche Kontrollstrategie im Schulbereich im Sinne einer rückblickenden Clusterkontrolle. Nach Positivtestung eines Schülers oder einer Schülerin, erfolgt eine sofortige Clusterisolation der jeweils vom Gesundheitsamt definierten Gruppe (i.d.R. Schulklasse, soweit das Gesundheitsamt keine andere Gruppe definiert hat) zu Hause für zunächst fünf Tage ab dem Diagnosetag des Indexfalls. Eltern und andere Haushaltsmitglieder sowie Lehrer*innen werden nicht unter Quarantäne gestellt, sofern sie keine Symptome haben. Nach fünf Tagen Verdachtsquarantäne erfolgt eine Entscheidungstestung per Antigen-Schnelltest, nach deren Ergebnis die negativ getesteten Schüler*innen wieder zum Unterricht zugelassen werden. Arbeitgeber*innen wird empfohlen, die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder durch Homeoffice Lösungen vom 23. Dezember bis 1. Januar 2021 zu schließen.

Privates Umfeld:

Es wird dringend empfohlen, alle nicht notwendigen Kontakte unbedingt zu vermeiden und dort, wo Begegnungen stattfinden, die AHA+AL Regeln (Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken, CoronaWarnApp, Lüften) stets einzuhalten. Private Zusammenkünfte sind auf maximal 5 Personen zu beschränken (ausgenommen ist das Weihnachtsfest, dort sind je nach Bundesland bis zu 10 Personen möglich). Diese Beschränkungen werden voraussichtlich bis Anfang Januar erforderlich sein.

Weitere Informationen zu allen Beschränkungen und Regelungen auf Bundesebene finden Sie hier.