09.11.2021 14:51 Alter: 26 days

Große Schwierigkeiten für Jugendliche aus Förderschulen beim Übergang Schule-Beruf


Wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt, finden Jugendliche von Förderschulen mit dem Schwerpunkt “Lernen” nur schwer Zugang in Ausbildung und Arbeitsmarkt. Dies ist auch der Fall, wenn sie einen vergleichbaren Abschluss wie Schüler*innen aus der Regelschule erhalten. Während 13 Prozent der Jugendlichen von Regelschulen, die maximal einen Hauptabschluss erlangt haben, sechs Jahre nach dem Besuch der 9. Klasse keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sind es bei den ehemaligen Förderschüler*innen 23 Prozent. Zudem haben in einem Zeitraum von sechs Jahren nur 35% von ihnen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, bei den ehemaligen Regelschüler*innen waren es 43%. Da nicht ermittelt werden kann, wie diese Jugendlichen an einer Regelschule abgeschnitten hätten, ist es jedoch nicht zulässig, den Besuch der Förderschule kausal verantwortlich zu machen.