08.12.2021 10:59 Alter: 43 days
Kategorie: Berufliche Bildung

Betriebe haben Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereits vor Corona angeboten


Die Covid Pandemie verstärkt die Doppelbelastung von Erwerbstätigen mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen erheblich. Viele Frauen arbeiten in systemrelevanten Branchen wie dem Einzelhandel oder der Pflege und waren gleichzeitig durch das Schließen von Schulen und Kitas und den damit einhergehenden zusätzlichen Betreuungspflichten erheblich belastet. Somit waren insbesondere Wirtschaftszweige, die überproportional Frauen beschäftigen wie z.B. das Gastgewerbe oder Bildungseinrichtungen stark von der Pandemie betroffen. Vor allem größere Betriebe unterstützen ihre Beschäftigten dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Zu den Maßnahmen der Großbetriebe gehören mit 93 Prozent insbesondere die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung, 40 Prozent der Großbetriebe mit 250 oder mehr Beschäftigten bieten zusätzliche freie Tage, rund 30 Prozent Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Pflege sowie gut 25 Prozent Unterstützung beim Home-Schooling an. Eine generelle Zunahme der Angebote zeigt sich mit steigender Betriebsgröße.  Die IAB-Betriebsbefragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“, die im Oktober 2021 erhoben wurde verdeutlicht auch, dass viele Betriebe ihren Beschäftigten bereits vor der Pandemie besondere Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung angeboten haben. Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier